Lohnfortzahlungsbetrug

Engagieren Sie uns bei Lohnfortzahlungsbetrug, vorgetäuschter Krankheit oder erschlichener AU-Bescheinigung

Grundsätzlich muss man auf diesem Arbeitsrechtsgebiet unterscheiden zwischen dem Arbeitnehmer, der die erschlichene AU-Bescheinigung dazu nutzt, um woanders „schwarz“ zu arbeiten und demjenigen, der einfach keine Lust zum Arbeiten hat und sein Wochenende oder gar den Urlaub verlängern möchte. Durch Betrug bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entsteht in Deutschland jährlich ein volkswirtschaftlicher Schaden von schätzungsweise 2,4 Milliarden Euro (Westfälische Nachrichten) bis zu 10 Milliarden Euro (BILD).

Es handelt sich nicht etwa um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat gemäß § 263 Strafgesetzbuch (Betrug) und wird als eine sogenannte Sonderform des Betruges, als Lohnfortzahlungsbetrug, strafrechtlich verfolgt. Dabei kann der Arbeitgeber bestimmen, ob er eine strafrechtliche Verfolgung des ertappten Mitarbeiters wünscht oder ob er es bei einer Abmahnung oder Kündigung belassen möchte.

Die Bearbeitung und gerichtsverwertbare Dokumentation des Lohnfortzahlungsbetruges durch vorgetäuschte Krankheit bzw. eine erschlichene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nimmt bei der Detektei acinus GmbH als Wirtschaftsdetektei einen breiten Raum ein. Seit Gründung der Detektei wurden auf diesem Gebiet unzählige Fälle bearbeitet und in Bezug auf die Vermutungen und Befürchtungen der Auftraggeber mit einer hohen Erfolgsquote positiv abgeschlossen. Dabei setzen Arbeitgeber häufig auf die abschreckende Wirkung derartiger Ermittlungen durch die Detektei acinus GmbH, da es sich im Betrieb oft wie ein Lauffeuer herumspricht, wenn ein Kollege beim „Blaumachen“ oder „Krankfeiern“ erwischt und abgemahnt oder entlassen wurde.

Oft ist es so, dass der Arbeitgeber aus dem Mitarbeiterkreis den einen oder anderen Hinweis erhält, dass in einem bestimmten Fall keine tatsächliche Arbeitsunfähigkeit vorliegt, sondern die Kollegin oder der Kollege sich in Wirklichkeit anders betätigt. Solche Hinweise werden aber auch auf vielfältigen anderen Wegen an Arbeitgeber herangetragen. Sei es, dass der „Kranke“ selbst oder Freunde Aktivitäten in sozialen Medien gepostet haben, er bei Aktivitäten mit der Fußball-,  Tennis- oder Volleyballmannschaft in der Zeitung abgebildet ist oder er gar selbst aktiv auf einer Baustelle oder im Baumarkt beim Einkauf von Baumaterial gesehen wurde.

Wenn einmal ein entsprechender Verdacht aufgekommen ist, soll dieser auf jeden Fall im Hinblick auf das geltende Arbeitsrecht und den Betriebsfrieden überprüft werden.

  • Es gibt die Studie eines Reiseveranstalters, wonach jährlich rund 1,5 Millionen Angestellte planen, ihren Urlaub mit Hilfe einer Krankschreibung zu verlängern oder Urlaubstage erst gar nicht zu beantragen, sondern sich diese mit Hilfe eines „Krankenscheines“ zu sparen. Das ist dann der sogenannte „Urlaub auf Krankenschein“.
  • Häufig war es auch schon so, dass ein Arbeitnehmer Urlaub für einen bestimmten Anlass beantragt hat, der ihm aus betrieblichen Gründen versagt werden musste und er dann für diese Zeit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt hat in der Hoffnung, er kommt damit unerkannt durch.
  • Oft wird in der Krankheitsphase auch „schwarz“ gearbeitet bis hin zur Ableistung einer Probezeit bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber.
  • Die vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit hat in vielen Fällen auch schon nachweislich dazu gedient, einer anstrengenden Freizeitbeschäftigung nachzugehen, Bekannten oder Freunden beim Umzug zu helfen oder Haus und Hof umzubauen und zu renovieren.
  • Typische Blaumacher haben mit Hilfe ihrer Krankschreibung auch schon Feste und Feiern mit vorbereitet, ausgiebig mit hohem Alkoholkonsum daran teilgenommen und anschließend ihren Rausch ausgeschlafen.

Für das arbeitsrechtliche Verfahren, das in der Regel eine Abmahnung, eine Verdachtskündigung oder gar die fristlose Kündigung nach sich zieht, ist in allen dieser Fälle ein „genesungswidriges Verhalten in der Krankheitsphase“ durch den Arbeitnehmer nachzuweisen. Dies ist Aufgabe der Detektei.

Durch die Detektivinnen und Detektive der Detektei acinus GmbH wird durch Ermittlungen und Observationen bzw. Beobachtungen gerichtsverwertbares Beweismaterial für das arbeitsrechtliche Verfahren zusammengetragen und mit Foto- und Videomaterial untermauert. Hinzu kommt in diesen Fällen oft die Eidesstattliche Versicherung der eingesetzten Detektivinnen und Detektive über ihre Beobachtungen und Feststellungen.

Wir verfügen auf diesem Gebiet über große Erfahrungswerte und arbeiten sehr vertraulich direkt mit der Geschäftsleitung bzw. der Personalleitung und dem Juristen / Arbeitsrechtler des Unternehmens zusammen.

Dabei gehen wir unter Einbeziehung unserer jahrelangen Einsatz- und Gerichtserfahrung schrittweise vor:

  1. Auftragsbesprechung mit Abwägung der möglichen Ermittlungsansätze
  2. Erheben erster Informationen rund um die Zielperson und deren Aktivitäten
  3. Bewertung der dadurch gewonnenen Erkenntnisse zusammen mit dem Auftraggeber
  4. Durchführung weiterer Ermittlungen, wenn die ersten Erhebungen den Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug bestätigt haben
  5. Übermittlung der gewonnenen Erkenntnisse immer tagesaktuell an den Auftraggeber / Arbeitsrechtler
  6. Absprache weiterer Beobachtungen direkt mit dem Auftraggeber, um auch die Intensität und Dauer der Verfehlungen zu dokumentieren
  7. Oft werden von den Juristen des Auftraggebers weitere Beobachtungen im Abstand von einigen Tagen verlangt
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